Silvester – Stress für Hund & Katz

Jedes Jahr aufs neue freuen sich die Menschen auf Silvester, bunte Raketen, laute Knaller und fiese Heuler begeistern meist Jung & Alt.

Aber was empfinden unsere Tiere in dieser Nacht bzw schon einige Tage zuvor und einige Tage danach?

Viele Tiere leiden in dieser Zeit unter enormen Stress und Panikattaken. Bei den ersten Kinderstreichen (vorzeitiges zünden von Knallern/Raketen) mag so mancher Hund nicht mehr vor die Haustür und so manche Katze traut sich nicht mehr nach Hause!

Was also tun um die Silvsterzeit für unsere vierbeinigen Freunde so angenehm wie möglich zu gestalten?

Am besten wäre natürlich eine Desensibilisierung gegen laute Geräusche mit so genannten Sound-Cds und genügend Vorlauf. Das Training sollte am besten ein paar Monate vor Silvester beginnen. Ist es nun zu spät um das Tier zu desensibilisieren kann man versuchen durch Verabreichung bestimmter Substanzen die Tiere zu beruhigen. Dies sind z.B. pflanzliche Stoffe wie Bachblüten oder Relax-Liquids/Tabletten oder auch synthetisch hergestellte Pheromone, das sind Duftstoffe zum Wohlbefinden, die die Tiere normal auch selbst produzieren können aber natürlich nicht ausreichend in Stresssituationen, angenehmer zu gestalten. Nur im äußersten Notfall greift man auf Psychopharmaka und Beruhigungsmittel zurück und bitte nur nach tierärztlicher Rücksprache!

Nun einige Tipps zum richtigen Verhalten:

- Hunde bitte an der Leine halten damit sie sich nicht erschrecken und im schlimmsten Fall verunglücken

- Katzen in der Silvesternacht und am Neujahrstag im Haus halten

- Rolladen / Jalousinen schließen damit die Tiere nicht zusätzlich durch die Lichtreflexe geängstigt werden

- Fenster und Türen geschlossen halten damit der Geräuschpegel möglichst gering ist

- so schwer es uns allen auch fallen mag, ein verängstigtes Tier sollte man nicht mitleidig ansprechen oder durch streicheln sein Verhalten bestätigen! Die Zauberworte lauten „präsent sein“, d.h. wenn ihr Tier ihre Nähe sucht seien sie einfach passiv da und tun sie so als wäre alles normal und in bester Ordnung. Wenn sich ihr Tier lieber zurückziehen möchte lassen Sie auch dies geschehen.

Bei Fragen und zur Beratung kommen Sie am besten zu uns in die Praxis.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien Frohe Weihnachtstage und einen ruhigen Start ins neue Jahr.

 

 

Am 29. Oktober 2018 verstarb, plötzlich und unerwartet, mein Mann und unser Chef Dr. Peter Hammer.

Er hat unsere Tierarztpraxis seit über 30 Jahren mit großem medizinischem Sachverstand und unermüdlichem Engagement erfolgreich geführt.

Mit Ihm verlieren wir den Mittelpunkt unserer Praxis.

Wir werden die Tierarztpraxis Dr. Hammer in seinem Sinne weiterführen.

Mit großer Traurigkeit nehmen wir Abschied.

Dr. Jutta Hammer und Praxisteam

 

Reisezeit

Sie möchten mit Ihrem Hund oder Ihrer Katze in den Urlaub fahren?

Haben Sie an alle nötigen Impfungen und Vorsorgen gedacht?

Lassen Sie bitte Ihren Hund oder Ihre Katze vor Reiseantritt durchchecken, ob er oder sie fit genug für die Reise sind!

Für Reisen in südliche Länder ist dringend eine vorbeugende Behandlung gegen Flöhe, Zecken und Sandmücken angeraten. Diese können Erkrankungen übertragen, die in unseren Regionen noch nicht so bekannt sind, wie z.B. Leishmaniose, Ehrlichiose oder die Babesiose.

Kurze Erläuterung:

Leishmanien sind (Einzeller) Parasiten dir durch Sandmücken übertragen werden. An der Stichstelle verbreiten sie sich zunächst unter der Haut und befallen Später die weißen Blutkörperchen im Knochenmark und schädigen die Organe, besonders Leber, Milz und Nieren, unbehandelt führt dies zum Tod des Tieres. Zu Beginn der Erkrankung können Durchfall, Lahmheit, Trägheit und Appetitlosigkeit auftreten, begleitet von schleichendem Gewichtsverlust. Meist haben diese Tiere auch Hautveränderungen.

Ehrlichien sind Bakterien ähnliche Errger die von Zecken übertragen werden. Sie befallen die weißen Blutkörperchen und schädigen das Immunsystem. Häufig treten hohes Fieber, Schwäche, Gelenksbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen. Ein Absinken der Thrombozyten ist typisch (Blutungsneigung). Eine unbehandelte Ehrlichiose kann infolge zunehmender, andauernder,

schleichender Blutungsneigung zum Tod des Tieres führen.

Babesien Sind (Einzeller) Parasiten die durch Zecken übertragen werden. Diese Parasiten befallen die roten Blutkörperchen, vermehren sich in Ihnen und zerstören diese. Dies führt zu Blutarmut oder auch zu Gelbsucht. Unbehandelt führt die Erkrankung schnell zum Tod des Tieres. Zu Beginn der Erkrankung haben die meisten Hunde hohe Fieber, leiden an Mattigkeit und Appetitlosigkeit, auch Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen, Atemnot, Entzündungen der Maulhöhle oder der Augen werden zeitweise beobachtet.

Einfache prophylaktische Behandlungen können diese Infektion verhindern, bitte sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Giardien (G.) sind einzellige Geißeltierchen (Flagellaten). Sie kommen weltweit im Darm zahlreicher Säugetiere vor. Sie stellen auch für den Menschen als Zoonoseerreger eine Gefahr dar. Als Zoonose wird eine von Tier zu Mensch und von Mensch zu Tier übertragbare Infektionskrankheit bezeichnet. Giardien gehören neben den Spulwürmern zu den am häufigsten vorkommenden Parasiten bei Hunden und Katzen. Giardien sind einzellige Parasiten die sich im Darm durch Zweiteilung vermehren.Die Befallshäufigkeit bei Welpen und Jungtieren kann dabei bis auf 70% ansteigen und Ursache für Durchfallerkrankungen sein.

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